Liebe Kollegin mit Kind – was ich dir schon immer mal sagen wollte

Liebe Kollegin mit Kind,

ich habe dich bereits in nahezu jedem meiner bisherigen Jobs kennenlernen dürfen. Du bist eine intelligente Frau, die ihren Job gut macht, und ein Kind hat (oder mehrere). Du bist entweder supernett oder zum kotzen, hast Humor oder auch nicht. Du hast deine Erfolgs- und Krisenmomente im Job, hast produktive und unproduktive Tage; du durchlebst Höhen und Tiefen, wie wir alle. Kurz gesagt, du bist wie jede und jeder andere auch.

Und doch ist da eine Sache, die dich, liebe Kollegin, von uns anderen (und mit „uns“ meine ich Mitarbeiterinnen ohne Kind sowie die meisten männlichen Kollegen mit Kind) unterscheidet: du fühlst dich stets schuldig. Jeden Tag, für jede Kleinigkeit.

Und täglich grüßt das Schuldgefühl

Du fühlst dich schuldig dafür, dass nicht du jeden Tag die Mathehausaufgaben mit deinem Sohn machst, sondern die Nachhilfelehrerin. Fühlst dich schuldig dafür, dass die Muffins, die du deiner Tochter zum Kindergartenfest mitgibst, vom Lidl sind und nicht selbst gebacken. Du fühlst dich schuldig, wenn du ab und zu früher aus dem Büro gehen musst. Und genauso schuldig, wenn du das mit dem früher gehen nicht schaffst, und deine Tochter nun 15 Minuten mit der grimmig dreinblickenden Kindergärtnerin auf dich warten muss.

Du trägst eine permanente Dauerlast namens ‚Schuld‘ mit dir herum, die keine berufseinsteigende Mitt-Zwanzigerin und kein beruflich erfolgreicher Familienvater kennt – weil es weder den Begriff „Raben-Berufseinsteiger“ noch „Raben-Vater“ gibt. Warum auch.

Liebe Kollegin mit Kind, ich, als Tochter einer arbeitenden Mutter, möchte dir sagen: du brauchst dich nicht schuldig fühlen. Es gibt, wenn wir mal in uns gehen und ehrlich sind, keinen Grund dafür. Die Chancen stehen gut, dass dein Kind sich in den 15 Minuten Wartezeit blendend mit der Erzieherin amüsiert hat, denn es hat ja jetzt deren gesamte ungeteilte Aufmerksamkeit genießen dürfen. Die Kleine wird es überstehen – und ich weiß wovon ich rede, denn meine Mutter war auch berufstätig. Ja, ab und zu war ich im Kindergarten auch tatsächlich die letzte, die abgeholt wurde. Ich erinnere mich noch gut daran, denn dann durfte ich das Spielzeug, um das sich tagsüber noch alle gestritten hatten, komplett für mich beanspruchen. War ganz geil eigentlich.

Ein Hoch auf uns Schlüsselkinder

Später hatte ich dann unseren Wohnungsschlüssel an einem schicken Band um den Hals (#Schlüsselkind #yeah). Mal davon abgesehen, dass ich diesen ständig irgendwo vergessen, verloren oder verlegt habe, fand ich das im Großen und Ganzen prima. Ich habe nachmittags zu Hause die Ruhe genossen und Hausaufgaben gemacht – oder Sandwiches mit geschmolzenem Käse gegessen und Rockos modernes Leben geguckt. Und wenn nun jemand findet, dass das ein grausames und bemitleidenswertes Szenario ist, dem kann ich dann ehrlich gesagt auch nicht mehr weiterhelfen.

Liebe Kollegin mit Kind, mach dir bitte keine Sorgen. Dein Sprössling wird nicht als einsamer, wütender Psychopath auf dieser Welt umherziehen, nur weil du ab und zu im Büro feststeckst und es nicht schaffst, selbstgemachten Avocado-Dip zum Abendbrot zuzubereiten. Viel wahrscheinlicher ist doch, dass dein kleiner Sohn gerade mit der Tante, mit Opa oder der netten Nachbarin, dessen Sohn im selben Alter ist, die Zeit seines Lebens hat. Die einzige die leidet, bist du, weil du dich schuldig fühlst. Weil man dir weismacht, dass du dich schuldig fühlen müsstest. Aber ist es denn nicht einfach nur gesund, wenn ein Kind mehr als einen oder zwei Menschen als Bezugspersonen in seinem Leben hat? Braucht es nicht bekanntlich ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen?

Unabhängigkeit lernen gehört dazu

Geht es nur mir so, oder haben wir seit unserer Kindheit alle vergessen, dass man als Kind seine Eltern zwar sehr liebt und gerne Zeit mit ihnen verbringt – aber dass man auch die Momente der wachsenden Unabhängigkeit gerne annimmt? Weil sie Abenteuer und Wachstum bedeuten? Haben wir vergessen, dass wir in den Momenten ohne Mami und Papi zwar vielleicht anfangs ein bisschen Angst hatten, aber uns danach immer groß und stark gefühlt haben?

Viele Jahre nach meiner Kindheit war ich ziemlich überrascht, als meine Mutter mir erzählte, dass sie sich oft schuldig gefühlt hat. Weil sie nachdem ich da war wieder ins Berufsleben eingestiegen ist, weil sie ab und an zu spät kam, weil sie nicht die typische perfekte Bilderbuchmutter war (ehrlich mal, was ist das bitte schön überhaupt?). Dass sie sich oft gefragt hat, ob wir (meine Schwestern und ich) ihr deswegen Vorwürfe machten. Ich war ehrlich erstaunt, denn das hätte ich ihr niemals zum Vorwurf gemacht. Nein, auch nicht heimlich im Stillen.

Mama und Papa arbeiten gleichwertig

Ganz im Gegenteil. Ich bin ihr heute dankbar dafür, dass sie mich zu der starken und selbstständigen Frau erzogen hat, die ich bin. Ich bin ihr dankbar, dass sie mich immer hat spüren lassen, dass ich zu allem fähig bin, wenn ich es nur will und hart dafür arbeite.

Mehr noch – ich bin dankbar dafür, dass sie es mir vorgelebt hat. Als älteste von drei Schwestern war es für mich ein vollkommen fremdes Konzept, dass ich aus irgendwelchen dubiosen Gründen weniger wert sein oder weniger erreichen sollte, als ein Junge (hä?). Mama und Papa arbeiten beide gleichwertig – das ist die Normalität. Weil nämlich keiner von beiden das Geld geschenkt bekommt, und weil ebenso keiner von beiden bei Aldi an der Kasse mit Luft und Liebe bezahlen kann. Übrigens verdient meine Mutter auch mehr als mein Vater; dass das für manche Menschen etwas Ungewöhnliches oder Anstößiges sein soll, habe ich erst viel später verdutzt erfahren müssen.

Dankbar bin ich meiner Mutter übrigens auch dafür, dass ich gelernt habe, wie man in nur 10 Minuten ein halbwegs gesundes Abendessen zubereiten kann, wenn die Zeit mal wieder knapp ist. Und dass alle zufriedener sind, wenn man dafür einfach länger als Familie zusammensitzt und herumblödelt. Ja, das lernst du in keiner Schule.

Die perfekte Mutter gibt es nicht

Liebe Kollegin mit Kind, glaub mir, es wird alles gut. Dein Kind wird noch genügend Gründe haben, dich temporär zu hassen – hallo Pubertät, ich meine dich – und das zu-spät-vom-Kindergarten-abholen wird da noch deine geringste Sorge sein. Das kannst du nicht einmal verhindern, wenn du ausnahmslos immer die erste bist, die ihrem Kind mit Zahnpasta-Werbungs-Lächeln entgegen winkt. Nein, nicht mal wenn du jedes mal selbstgebackene Schokokekse dabei hast.

Und da ist noch eine weitere Sache, liebe Kollegin mit Kind. Eine Sache, die ich vorher auch schon wusste, die du der Welt aber täglich verlebtst: nämlich dass eine Familie zu haben, einen weder unproduktiver, oder fauler, noch weniger engagiert macht. Ganz im Gegenteil: Zeitdruck, ist vielmehr das beste Mittel, um effizienter zu arbeiten und besser priorisieren zu lernen. Du verschwendest deine Zeit nicht in sinnlosen Meetings, oder mit unwichtigem Kleinkram. Du gehst die wirklich wichtigen Dinge an und zwar sofort und mit höchster Effizienz – weil du nach Feierabend nämlich besseres zu tun hast, als im dunklen Büro zu sitzen und unbezahlte Überstunden zu klotzen.

Ich plädiere für Stolz statt Schuld

Liebe Kollegin mit Kind, mach dich bitte nicht mehr selbst dafür fertig, dass du dankenswerterweise unsere Spezies am Leben erhältst. Rede dir nicht ein, dass du angeblich weder auf der Arbeit noch zu Hause ‚genug‘ seist. Denn du bist es sehr wohl. Sei stolz darüber, dass du mit positivem Beispiel vorangehst. Dass du deinem Kind und uns anderen allen vorlebst, dass das Leben nicht vorbei ist, nur weil man Kinder hat. Dass du deinem Arbeitgeber entgegen allen Vorurteilen zeigst, dass auch Menschen mit Kindern nicht aufhören, vollwertige Arbeitskräfte zu sein (dass man das überhaupt gesondert erwähnen muss, ist schon lächerlich genug).

Meine Mama war damals auch wie du. Sie hatte auch ein schlechtes Gewissen – während ich glücklich und zufrieden Sandwiches mit geschmolzenem Käse aß und tat, was meine Aufgabe war: in Ruhe aufwachsen, meinen Platz in dieser Welt finden und ab und zu Zeichentrickfilme sehen.

Ende gut – alles gut

Ich käme niemals auf die Idee, meiner Mama böse dafür zu sein. Nein, ich finde bei aller Bescheidenheit, dass sie mich im Großen und Ganzen ganz ok hinbekommen hat. Hätte sie sich 24/7 nur mir alleine gewidmet – meine vielen Fehler und Macken hätte sie damit auch nicht beseitigt bekommen. Im Gegenteil, wahrscheinlich hätte ich dann noch mehr davon.

Heute weiß ich nur eins: ich kann froh sein, wenn ich es eines Tages nur halb so gut hinbekomme, wie sie oder du oder all die anderen Frauen da draußen.

Alles Gute zum Weltfrauentag, liebe Mamas!

 

50 Kommentare zu
“Liebe Kollegin mit Kind – was ich dir schon immer mal sagen wollte”
  • Hey,
    Ich bin auch total gegen schlechtes Gewissen allerdings finde ich die Gründe hier irgendwie semigut getroffen… Wegen diesem blöden selbstgemachte Avocadodip (ehrlich, ich kanns nicht mehr hören, die wenigsten Mütter die ich kenne machen solche Dinge und unsere Kita liegt in einem eher wohlhabenden Stadtteil) oder gekauften Muffins bei Lidl braucht natürlich kein Mensch ein schlechtes Gewissen zu haben.. hat aber auch nicht wirklich irgendeine Mutter wie ich glaube..
    Viel wichtiger ist doch Zeit dafür zu haben um mitzubekommen wie es denn kind geht und was es für Bedürfnisse hat… darauf einzugehen kostet meiner Meinung nach enorm viel Zeit die man oft im Alltag dann nicht hat.. und später wird sich gewundert warum das Kind langsamer rechnen lernt als andere oder Magersüchtig wird… das finde ich irgendwie schwierig.
    Ich bin als Kind auch öfter die letzte in der Kita gewesen und ich hatte NICHT die tollsten 15 Minuten meines Tages und eine Erzieherin und ihre volle Aufnerksamkeit sondern ich hatte ein schlechtes Gefühl und fand es doof, dass alle Kinder schon bei ihren Eltern waren nur ich nicht.. hinzukommen die Sorgen die ich mir schon als Kind machte ob denn auch nichts passiert ist..
    Ich finde also schon, dass man sich als Eltern dieser Verantwortung bewusst sein sollte was es mit den Kindern macht wenn man ständig und dauerhaft zu wenig Zeit hat oder sie vertröstet werden…
    Ich glaube, das schlechte Gewissen kann man nicht abgewöhnen, es gehört zum Muttersein dazu und hat wahrscheinlich eher einen guten Zweck… nämlich steinzeitmäßigeb Ursprungs: sein Kind nicht zu vernachlässigen.
    In diesem Sinne: ein Hoch auf alle arbeitenden und nicht-arbeitenden Mütter und ihre Kinder…

    Finalina (Studierende Mutter mit 2,5 Kindern und schlechtem Gewissen)

    • Liebe Finalina, hab vielen Dank für dein Feedback. Ich kann dich gut verstehen, möchte aber anmerken, dass ich ja immer nur aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung sprechen kann – und meine Mutter hat mich nunmal nicht vernachlässigt 🙂 Dass zum Muttersein (übrigens auch zum Vatersein) weitaus mehr dazugehört, ist uns denke ich allen bewusst.
      Viele Grüße, Christina

    • Liebe Finalina,
      Du sprichst mir aus dem Herzen.
      Ich möchte keiner arbeitenden Mutter unterstellen ihr Kind zu vernachlässigen.
      Dennoch bin ich mit dir absolut d’accord, auf viele Bedürfnisse der Kinder kann ich nur mit einem großen Batzen Zeit eingehen. Die Dinge, die im Kindergarten geschehen und mein Kind wirklich beschäftigen, werden mir nicht mal eben so erzählt, und auf Knopfdruck schon gar nicht. Elementare Themen werden meist nur dann ausgepackt, wenn wir soviel gemeinsame Zeit haben, dass es fast an Langeweile grenzt. Erst in solchen Momenten erfahre ich Dinge von meinem Kind, die mir ermöglichen einen wirklich weiten Blickwinkel auf das Wesen meines Kindes zu haben. Genau für diese Momente bin ich dankbar. Kein Gespräch mit pädagogischem Fachpersonal kann mir soviel Aufschluss über die Persönlichkeit meines Nachwuchses geben.
      Es liegt im Wesen der Zeit, dass ich um solche Momente entstehen lassen zu können weniger Zeit in Büros verbringen kann. Und meiner Tochter zu vermitteln, dass ich eine starke, selbstbestimmte Frau sein kann, werde ich durch einen geringeren Status im Berufsleben ganz sicher nicht verpassen.
      Allen stark beruflich eingespannten Müttern, wünsche ich einen guten Umgang mit ihrem Schuldgefühl.
      Aus Entwicklungspsychologischer oder -biologischer Sicht, ist es sicherlich nicht vorgesehen Kinder ganze Arbeitswelt-Tages-Enheiten von ihren Eltern oder der Mutter getrennt sein zu lassen. Wahlfreiheit halte ich hier dennoch für angebracht.
      Jedoch nicht die Sichtweise, nur dann eine moderne, emanzipierte und starke Frau zu sein, wenn ich mich dem zur Konvention gewordenen „Vollzeit-Erwerbsleben“ verschließe.

  • Den Artikel hat mir (alleinerziehend mit einem Kind) gerade eine Kollegin (ohne Kind) geschickt. und während ich lese kommen mir die Tränen. Vor Rührung, dass Sie mir mit diesem Artikel diese Last von den Schultern nehmen will – denn treffender kann man es kaum niederschreiben.
    Danke. Frauen sind was tolles.

  • Liebe Christina, ich würde Deinen Artikel noch toller finden, wenn Du das Titelbild austauschen könntest. Keine Ahnung, wie das Bild entstanden ist, aber das Laufen AUF den Schienen ist lebensgefährlich! Ich glaube nicht, dass Du zum einen dieses Beispiel geben möchtest, zum anderen dieses Bild der Lebensgefahr vermitteln möchtest. VG, Ingo

    • Unsinn! Dies ist kein Ratgeber oder Bilderbuch für Kleinkinder. Woher willst du denn wissen, ob die Gleise nicht tot sind? Das Bild sieht für mich nach USA, Mittlerer Westen aus, da kann es Strecken geben, wo eben nur einmal am Tag ein Zug kommt.
      Ganz abgesehen davon soll das Bild wohl eher rein symbolischen Charakters sein, nämlich den Aufbruch ins Leben, in den die Mutter/Eltern das Kind schicken.
      Ich bin der Meinung, dass es hier mehr um den Text geht, den ich übrigens weitgehend unterstütze. Insbesondere wenn denn sonst nicht genug Geld vorhanden ist. Ich habe in der Tat Probleme damit, wenn Eltern aus reinen Selbsverwirklichungsgründen ihre Kinder vernachlässigen, keine Ahnung haben, was sie beschäftigt oder interessiert, sie quasi als Accessoire haben (ja,das gibt es) und aus allen Wolken fallen, wenn sie von Erzieherinnen oder Lehrerinnen hören, was es angestellt hat ( „Mein Kind würde so etwas nie tun“ ).
      Zu den Schuldgefühlen – ich glaube, die tun nicht Not. Andererseits sind sie meines Erachtens nach ein Zeichen von Sorge und das ist es doch, was Mutter/Vater sein ausmacht: die Sorge um das Kind und der Wunsch für es da zu sein, es glücklich machen zu wollen.

  • Ich, alleinerziehende, berufstätige Mutter von zwei Schlüsselkindern, Konnte beim Lesen ein großes Stück meiner schuld ablegen. Vielen Dank dafür!

  • Danke das alles von jemanden zu hören, der so aufgewachsen ist. Ich sehe mich in der Beschreibung deiner Mutter. Meine Kids sind noch zu klein um mir definitiv zu sagen, das ich mich nicht schuldig fühlen soll. Danke das du es tust. Man versucht immer es allen an allen Fronten Recht zu machen: Kind, Arbeitgeber, Umgebung.
    Aber an alle arbeitenden Mütter: vergeßt euch selbst nicht dabei. Das ist mir passiert.
    Euch allen Alles Gute zum Welt-Frauen-Tag

  • Danke für diesen tollen Text. An einem Tag wie heute (und nicht nur dann) ist er Gold wert. Schön, dass du allen Müttern dieser Welt in Erinnerung rufst, wie toll sie ihren Job machen und wie großartig die Leistung ist, die sie täglich erbringen. Das muss auch mal gesagt werden!!

  • Wenn das Kind mit einer 6 in der Klassenarbeit nach Hause kommt, dann macht man sich als täglich mindestens 3Stunden pendelnde, Vollzeit berufstätige Mutter von zwei Schulkindern trotz dieser sehr schönen und gut gemeinten Worte schwere Vorwürfe.

  • Liebe Christina, dein Text trifft’s! Mir ging es in der Kindheit ganz ähnlich wie dir – und dafür bin ich wirklich dankbar. Ich fand’s immer klasse, dass meine Mutter einen tollen Job hat, für den sie brennt und nicht zu Hause auf mich gewartet hat. Sicher ist es von Kind zu Kind unterschiedlich, ob es sich an der räumlichen Abwesenheit der Eltern stört oder nicht. Letztlich halte ich aber die emotionale Ab- bzw. Anwesenheit für einen viel wichtigeren Faktor. Habe ich das Gefühl, dass meine Eltern mich sehr lieben? Habe ich das Gefühl, dass ich mich immer melden kann? Würden meine Eltern im Zweifelsfall von jeder Geschäftsreise zurückkommen, wenn ich sie im Ernstfall bräuchte? Helfen mir meine Eltern, wenn ich ihre Hilfe brauche? Ja, ja, ja und ja. Auch ich würde mir wünschen, das alles nur halb so gut hinzukriegen.Danke, Mams und Paps!

  • Beim Thema „Arbeitende Mütter“ geht es praktisch immer um den Inhalt und die berühmten 15 Minuten – ob die arbeitende Mutter den Kindern schadet und/oder dem Arbeitgeber bzw. den KollegInnen zumutbar ist. Aber, das möchte ich doch mal nachdrücklich fragen, was ist eigentlich mit mir? Der Mutter. (Und gerne auch dem Vater.) Ich verbringe gerne Zeit mit meinem Kind. Die 15 Minuten fehlen mir. Mir.

  • Ich fand es grauenhaft, dass meine Mutter gearbeitet hat und habe immer weinend an der Straße auf sie gewartet. Das muss für sie fürchterlich gewesen sein. Vermutlich hat es für gigantische Schuldgefühle gesorgt… aber über sowas denkt man leider noch nicht nach als Kind. Ich weiß noch, dass ich wütend auf sie war und nicht wollte, dass sie mich immer allein lässt. Aus heutiger Sicht bin ich aber nur wütend auf meinen Vater, der als Lehrer jeden Tag früh nach hause gekommen ist aber sich kein Bisschen um mich gekümmert hat, nicht mal als ich krank war. Er hat nicht mal mitbekommen, wenn ich stundenlang an der Straße stand, um auf meine Mama zu warten. Er war nur mit dem Fernseher oder seinen Modellflugzeugen beschäftigt. Es braucht halt leider auch einen Partner, der die fehlende Zeit der Mutter ausgleicht und sich ebenso gut um das Kind kümmern kann. Ich glaube in manchen Elternkostellationen kann es komplett falsch sein, wenn die Mutter arbeitet (zum Beispiel, wenn sie sich einen Loser-Vater gesucht hat und sie das Kind mehr wollte, als er) und in anderen Kostellationen kann es goldrichtig sein, z.b. wenn das Kind wenig Angst hat und mit anderen Bezugspersonen / Kindern zusammen sein kann. In meinem Freundeskreis sehe ich gerade beide Konstellationen. Wichtig ist wahrscheinlich auf die Bedürfnisse des Kindes zu hören und die eigene Selbstverwirklichung wenn nötig hinten anzustellen… zu dem Opfer muss man – finde ich – bereit sein, wenn man ein Kind bekommt, sowohl Mann als auch Frau. Man kann Schuldgefühle haben, weil man denkt der Mutterrolle nicht perfekt zu entsprechen. Das ist totaler Quatsch. Kindern geht es nicht um Perfektion. Wenn man allerdings Schuldgefühle hat, weil man weiß, dass etwas Wesentliches beim Kind zu kurz kommt und der Mann es nicht ausgleichen kann / will, muss man handeln. Ich glaube nicht, dass meine Mutter von meinem Vater mehr hätte einfordern können. Er war (was sich ein wenig mit dem Lehrerberuf beißt) nicht zu mehr in der Lage. Schlussendlich musste sie ihren geliebten Beruf an den Nagel hängen, was mir unglaublich leid tut und sie bis heute schmerzt. Ich kann nur hoffen, dass moderne Väter ein Bisschen mehr auf dem Kasten haben.

  • Whow!
    Danke, liebe Christina, für dieses Feedback aus Sicht eines „betroffenen“ Kindes. Es tat unendlich gut, dies zu lesen und brachte mir Tränen in die Augen.

    Natürlich „weiß“ ich und propagiere auch gerne, dass es für meine 9jährige Tochter doch toll ist, dass sie neben mir noch viele weitere sehr enge Bezugspersonen wie z.B. ihre Oma, Patentante oder mittlerweile auch Eltern von Freundinnen hat. Trotzdem ist das blöde schlechte Gewissen irgendwie immer latent da – genau wie Du sagst: an allen Fronten. Nicht nur ggü. meinem Kind und im Job, sondern auch ggü. meinem Mann, meinen Freunden oder dem Buch, das ich so gerne in Ruhe lesen würde. Immer wieder befinde ich mich in der Abwägung, wem oder was ich jetzt gerade meine Zeit widmen soll und darf und wen ich dafür vernachlässige.
    Darum ist es so wichtig, immer mal wieder von anderen vor Augen geführt zu bekommen, wie in Ordnung tatsächlich alles ist. Es hilft zumindest wieder für ein paar Tage, das schlechte Gewissen etwas in Schach zu halten und das Leben zu genießen beim Rumblödeln am Abendessentisch mit Eintopf aus der Dose zum Beispiel. 🙂

    Also nochmal: vielen, vielen Dank für diese tolle Kolumne!!!!

    Miriam

    • Ich war in den ersten Lebensjahren meines Kindes immer alleinerziehend und habe Vollzeit gearbeitet. Da ich in der DDR großgeworden bin, hatte ich nicht solche starken Schuldgefühle, denn in meiner Kindheit haben fast alle Mütter Vollzeit gearbeitet und wir hatten in Bezug darauf eine tolle Zeit – genau so, wie Christina es beschreibt. Aber klar hatte ich die Schuldgefühle auch. Mein Kind ist jetzt fast volljährig, eine richtig tolle Person. Liebe Miriam, noch ein paar Jahre, dann bist du „überm Berg“ und wirst mit Stolz auf deine Leistung zurückblicken!! Alles Gute dir!!

  • Ich finde Deinen Artikel ganz toll und möchte hinzufügen, dass auch die Mutter, die nicht arbeitet und sich zu Hause um alles kümmert Fehler macht und demzufolge nicht als Idealvorstellung hingestellt werden sollte. Es ist nicht unbedingt immer besser, zu Hause zu bleiben. Es gibt Frauen, die werden durch das fehlende Sozialleben unzufrieden und schlecht gelaunt, da hilft es dann auch nicht, permanent für die Kinder da zu sein, wenn man sie ständig angrätzt.

  • Liebe Christina,
    hier schreibt Dir ein Vater zweier Kinder, das eine drei Jahre, das andere 10 Monate alt. Ich bin in einer Festanstellung in unserem Team der Kollege mit Kind. Ich könnte auch Dein Kollege mit Kind sein.
    Zunächst mal vielen Dank für Deinen Text. Eine Hommage an alle Mütter, zum Weltfrauentag. Sehr einfühlsam geschrieben. Und sehr gut gemeint.
    Aber wie sagt man so schön? Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
    Erlaube mir daher ein paar sehr subjektive Kommentare aus Sicht eines Vaters zu den von Dir aufgeführten Punkten:
    1. Du weisst, wovon Du redest. Sofern ich es herauslesen konnte, hast Du selbst noch kein Kind. Ergo, muß ich Dich leider korrigieren, weisst Du – sorry – nichts. Du würdest gut daran tun, keine so absoluten Aussagen und Einschätzungen über Sachverhalte in den Raum zu stellen, die Du nicht aus eigener Erfahrung kennst. Es ist etwas anderes, die genannten Punkte aus der Kindsperspektive zu betrachten und zu beschreiben, als aus der Elternperspektive. Wenn Du eines Tages ein Kind hast, und das wünsche ich Dir sehr, denn es ist eine tolle Erfahrung, dann wirst Du das verstehen.
    2. Aus eigener Einschätzung romantisierst Du die Situation des Kindes im Kindergarten, das als letztes nach 15 Minuten Wartezeit abgeholt wird. Heutzutage haben manche Kindergärten Zeitschliessanlagen, die die Abholzeiten auf 15 Minuten zur vollen Stunde limitieren. Sei pünktlich da oder hol Dein Kind zur nächsten Stunde. Inklusive einem Vortrag der Erzieher über Pünktlichkeit. Völlig eingeschüchtert sitzt man also im (natürlich bis pünktlich zum eigentlich notwendigen Losfahrzeitpunkt festgelegten) Meeting und hofft, es in letzter Minute zu schaffen, um nicht die nächste Abmahnung im Kindergarten zu kassieren. Ganz geil, oder?
    3. Deine Aussage „Ein Hoch auf uns Schlüsselkinder“: Anscheinend hast Du das große Privileg, als Schlüsselkind einen sehr wachsamen Schutzengel gehabt zu haben. Andere haben ihn nicht und kommen im besten Fall nur auf die schiefe Bahn. Im schlimmsten Fall um. Weil sie beim Umherirren in der Stadt an die falschen Leute geraten. Gekidnapped oder vergewaltigt werden. Oder einfach aus eigener Motivation heraus irgendeinen Scheiss wie S-Bahn-Surfen machen, bei denen niemand hinter ihnen stehen kann, der ihnen kurz vorher erklärt, dass es keine gute Idee ist, was sie da planen. Und wenn wir schon von Schuldgefühlen reden, dann ziehe bitte auch DIE Schuldgefühle der Eltern dieser verunglückten Schlüsselkinder ins Kalkül.
    4. Deine Mutter verdient mehr als Dein Vater? Somit gehört Deine Mutter zur Minderheit in unserer Gesellschaft. In Deutschland spricht man traditionell nicht über Geld und Verdienst. Probier es trotzdem aus: Sprich mit Frauen über das Gender-Gap und die irrsinnige Diskriminierung und Historie, die damit verbunden sind. Der Standard sind 25% weniger bei gleicher Arbeit. Wie gerecht ist das denn?
    5. und damit möchte ich es bewenden lassen: Die Stichworte Zeitdruck, Arbeitseffizienz und vollwertige Arbeitskraft. Wenn Du eines Tages selbst eine Kollegin mit Kind sein solltest, lies Dir Deinen Text einfach nochmal durch. Stelle Dir vor, dass ihn jemand ohne Kind geschrieben hat. Zoome rein auf diese oben genannten Stichworte. Und lass sie auf Dich wirken, so wie jede Nacht mit x Schlafunterbrechungen auf Dich wirken wird. Wie jede Verhandlung mit Deinem Arbeitgeber auf Dich wirken wird. Wie jede Mieterhöhung auf Dich wirken wird, weil sie den finanziellen break-even gefährden könnte. Wie jedes Bangen um die Bewilligung einer Gehaltsanpassung, einer Teilzeit-Lösung, eines Kinderbetreuungszuschusses oder sonstiger finanzieller wie zeitlicher Unterstützungen auf Dich wirken werden. Und nicht nur auf Dich als Mutter, sondern auch auf Deinen Mann. Und ihr werdet spätabends, wenn das Kind endlich eingeschlafen ist, zusammensitzen und sprechen. Über die Erziehung und Entwicklung des Kindes. Über Planungen, die einen plötzlich 3-5 Jahre im Voraus denken lassen. Über Sorgen. Natürlich auch über all die wunderschönen Momente mit dem Nachwuchs. Aber seit ich meine Kinder habe, frage ich mich konstant, wann diese Sorgen und dieses Bangen um finanzielle Balance aufhören werden. Wann das Gefühl raumgreifender Erschöpfung bei Ankunft am Arbeitsplatz nach schlaflosen Nächten und turbulenten Tagesstarts weniger wird. Und ich muß so ehrlich zu mir sein und feststellen, daß manches dieser Phänomene nie weggehen wird.
    Ich lebe in Bayern, und der Bayer sagt gern: Scheiss da nix, dann feit se nix. Sorge Dich nicht, lebe! Auch ein ganz ganz toller Buchtitel. Aber mit Kindern sind diese Weisheiten, Regeln und Gesetze, der gesunde Pragmatismus und diese nüchterne, abgeklärte Betrachtungsweise ein Stück weit ausgehebelt. An deren Stelle rückt etwas wesentlich größeres, unberechenbares, wunderschönes: Die Liebe zu Deinem eigenen Kind oder Deinen eigenen Kindern. Und die treibt mitunter manchmal skurille Blüten. Zu denen gehören neben tiefem Glück nun mal auch Sorgen, Stress und Schuldgefühle. Das alles ist unterm Strich völlig ok – wenn nicht aussenstehende ankommen und einem das Leben mit Kindern zu erklären versuchen.
    Mit besten Grüßen,
    der Kollege mit den Kindern

    • Lieber Ralf, danke für deinen Kommentar. Selbstverständlich ist dies ein subjektiver Artikel über mein Leben und meine Erfahrungen. Über meine Familie weißt du, abgesehen von dem was ich hier geteilt habe, nichts. Deshalb frage ich mich, wer als Außenstehender hinzukommt, und jemandem versucht, das Leben zu erklären. Wenn ich zudem erst warten müsste, bis ich selbst Kinder habe, um deiner Ansicht nach erst Artikel darüber schreiben zu dürfen, wie ich mich als Kind gefühlt habe – na das wäre ja was 🙂

      • Wichtig ist glaube ich nur, dass man nicht annimmt die eigene Perspektive sei allgemeingültig (was dein Schreibstil ein wenig vermuten lässt). Du schreibst ja nicht über sachliche Fakten, mit These und Anti-These… sondern über deine Erfahrung und die daraus resultierende persönliche Meinung. Ich finde das vollkommen okay… allerdings lassen sich Schuldgefühle nicht über den Kamm scheren bzw. nur mit deinen persönlichen Erfahrungen argumentieren. Manche Schuldgefühle sind sehr gerechtfertigt und andere eben nicht, da auch nicht alle Kinder gleich sind und die gleichen Bedürfnisse haben. Was das angeht sollten Eltern nicht auf Artikel oder Statistiken oder Freunde hören, sondern nur auf die Bedürfnisse des eigenen Kindes.

    • Hallo Christina,
      ich finde den Artikel wunderbar! Ich kenne beide Seiten .. war auch ab und zu das letzte Kind im KiGa und später Schlüsselkind. Und es hat mir definitiv nicht geschadet und man darf darüber auch schreiben, wenn man noch keine Kinder hat (1).
      Meinem Kind geht es jetzt genauso .. wenn ich denke, ich tu ihr was Gutes und hole sie eher ab, schimpft sie, dass sie lieber noch spielen möchte. Und sie findet es toll, allein nach Hause gehen zu dürfen.
      Natürlich gibt es auch Gefahren (3) .. aber das ganze Leben ist gefährlich. Und so schwer es fällt .. man muss seine Kinder auch loslassen können. Wenn man sie immer nur in Watte packt und ihnen alle Steine aus dem Weg räumt, lernen sie nie, damit umzugehen. Mir fällt es auch manchmal schwer und wenn seinem Kind etwas Schlimmes passieren sollte, wird man sich logischerweise sein Leben lang Vorwürfe machen .. aber es deshalb ständig mit seiner eigenen Angst kurz zu halten finde ich auch nicht richtig.
      Ach ja, für Kitas mit Zeitschliessanlagen, limitierten Abolzeiten und elternerziehendem Personal (2) kann die Autorin nichts. Finde ich übrigens sehr eigenartige Maßnahmen.
      Nochmal – ich finde den Artikel toll! Ich habe nicht das Gefühl, dass mir Außenstehende das Leben mit Kindern erklären sondern das ein „Kind“ seine Perspektive darstellt, um der einen oder anderen Mutter gewisse Ängste zu nehmen. Meist haben im KiGa immer die Kinder geweint, bei denen die Eltern ein großes Drama beim Verabschieden gemacht haben und wenn die Eltern außer Sicht waren, sind die Tränen schlagartig versiegt. Hab ich mehrfach erlebt. Manchmal macht man sich einfach eben auch unnötig Sorgen und Schuldgefühle .. und das sagt für mich der Artikel aus.
      Danke nochmal!

  • Mh, alles schön und gut der Mutter die Schuldgefühle zu nehmen aber es gibt eben schon Kinder, die sehr darunter leiden wenn ihre Eltern zu wenig präsent sind. Und was ist schlimmer? Ein Kind was bitterlich nach seiner Mutter weint oder eine Mutter mit Schuldgefühlen?

    • Liebe Annika, danke dir. Ich verstehe deinen Einwand. Aber was du beschreibst ist sicher nicht die Schuld der tausenden von Frauen, die ihr Kind eben nicht vernachlässigen, oder? Müssen sich einfach aus Generalverdacht alle Frauen schuldig fühlen, weil es irgendwo Kinder gibt, denen es weniger gut geht?

  • Liebe Christina,
    Berufstätigkeit ja oder nein oder in welchem Ausmaß muss jeder für sich entscheiden, denn es gibt keine einzige richtige Lösung, jede familiäre Situation ist einzigartig.
    Ein Perspektivenwechsel ist aber immer eine Horizonterweiterung und animiert zum Nachdenken. Danke für den tollen Artikel!!

  • Vielen Dank für diesen Artikel. Da ist so viel Wahres dran…… Nur an einer Stelle möchte ich widersprechen: „…… Zeitdruck, ist vielmehr das beste Mittel, um effizienter zu arbeiten und besser priorisieren zu lernen. Du verschwendest deine Zeit nicht in sinnlosen Meetings, oder mit unwichtigem Kleinkram…….“. Der Zeitdruck ist das, was viele Mütter krank macht. Immer ein Blick auf die Uhr, damit das Kind nicht warten muß (keine Angst bekommt, weil Mama nicht kommt), man es zu einer bestimmten Zeit irgendwo hinbringen oder irgendwo abholen muß, weil man versucht mit all den Terminen optimal zu jonglieren. Irgendwann ist ist da die Puste raus, v.a. wenn man keinen Partner hat, der unterstützt, keine Eltern, die einem mal etwas abnehmen. Und dann noch der Anspruch an sich selbst einen guten Job zu machen, eine bestmögliche Mutter, Partnerin, Hausfrau zu sein. Die Kinder mögen es nicht so schlimm finden, wie wir Mütter befürchten, aber wir Mütter arbeiten oft an der Grenze unserer Fähigkeiten…..
    Danke für den Artikel……

  • Stimmt schon des Leben ist echt hart,… und es gibt viele Höhen und Tiefen,..
    als Mutter bzw. Vater ist man stets bestrebt,.. dass es dem Kind gut geht,.. für mich gesehen zu mindest. Natürlich gibt es auch des Gegenteil,.. Man denkt ständig nach ob man alles richtig mach und vor allem des wie.
    und nicht immer gibt es die Lösung sofort und wenn auch überhaupt.
    Tatsache ist, auch wenn andere nicht der selben Meinung sein werden, wenn man etwas tut,… bin ich der Meinung dass es für den jenigen gerade richtig,.. sonst würde er es nicht tun, auch wenn man im nachhinein vl auch zweifelt, und sich die schuld zu weist.
    und da sind wir schon am punkt,… Schuldzuweisung nützt keinem was weder der Mutter bzw. Vater, noch dem Kind.
    und nur wenn es dem Elternteil gut geht kann es auch dem Kind gut gehen. und ich glaube dass jeder bestrebt ist, zu mindest di sich angesprochen fühlen, das beste geben.

  • Netter Artikel. Ich möchte aber zu bedenken geben, dass auch die wartende Erzieherin unter Umständen Kinder hat die warten, oder Termine, oder auch einfach Feierabend. Ich finde, da darf man auch ein bisschen schlechtes Gewissen haben
    Deswegen ist man natürlich keine Rabenmutter aber blöd ist das trotzdem.

  • Liebe christina, danke für diesen artikel. Ich hoffe, meine Söhne sehen das eines Tages auch so. Und ich hoffe, du bleibst bei deiner Haltung, wenn du zum dritten mal in letzter Minute einspringen musst oder Überstunden kloppst, weil mein Kind kotzt und du noch keins hast…. liebe grüße, von der Kollegin mit Kind

  • Liebe Christina,
    ich finde deinen Artikel auch ganz toll. Wenn jeder Leser respektiert, dass dies dein ganz persönlicher Blickwinkel auf die Kollegin mit Kind ist, dann ist doch prima. Ich konnte nicht erkennen, dass du deine Empfindungen als den heiligen Gral darstellst. Und als Vater von vier Kindern und Ehemann einer wunderbaren Mutter, die auch ztw. berufstätig sein musste, weiß ich, dass du der einen oder anderen Mutter ( Vater ) mit Kind durchaus einen Anstoß gibst, ein Stück Weit entspannter zu sein.

  • Ärgerlicher Artikel.
    Sie behaupten, es sei Ihre ganz persönliche Erfahrung, die sie schildern, und mit der sie arbeitende Mütter unterstützen wollen – aber jede Zeile strotzt vor Verallgemeinerung und Dogmatismus. Sätze wie „Sei stolz darüber, dass du mit positivem Beispiel vorangehst. Dass du deinem Kind und uns anderen allen vorlebst, dass das Leben nicht vorbei ist, nur weil man Kinder hat.“ gehen gar nicht. Wie bitte? Wenn man als Mutter nicht arbeitet und sich zu Hause um seine Kinder kümmert, ist „das Leben“ also „vorbei“? Nur die arbeitende Mutter ist eine coole Mutter?
    „Ich bin ihr heute dankbar dafür, dass sie mich zu der starken und selbstständigen Frau erzogen hat, die ich bin.“ Und das schafft Mutter also nur arbeitend? Alle anderen sind Helikopter-Glucken und ziehen überbehütete, unselbständige Heimchen am Herd heran?
    Sie behaupten, arbeitende Mütter unterstützen zu wollen – und tappen in genau die schwarz-weiße Dogma-Falle, mit der sich Frauen und Mütter gegenseitig das Leben so schwer machen, indem sie meinen zu wissen und kundtun zu müssen, welches Lebenskonzept man/frau als das einzig Richtige zu wählen hat. Ich dachte eigentlich, vor allem die jungen, (noch) kinderlosen Frauen von heute wären auf dem Weg, das hinter sich zu lassen.

    (Nebenbei: schön für Sie, dass Sie Ihr Leben, als Schlüsselkind so „geil“ fanden. Ich fand es definitiv nicht, und ich kenne jede Menge andere ehemaligen Schlüsselkinder jetzt Erwachsenen, die es auch alles andere als „meistens geil“ fanden, dass ihre Eltern so wenig Zeit für sie hatten. In der Pubertät vielleicht, da gehe ich mit Ihnen mit, „dass man auch die Momente der wachsenden Unabhängigkeit gerne annimmt“. Aber was ist mit dem Anderthalbjährigen, der halb krank mit Paracetamol gedoped trotzdem in die Kita muss, weil Mutter/Vater nicht schon wieder „krank machen“ kann? Er hat mit Sicherheit nicht „die Zeit seines Lebens“, während er darauf wartet, endlich wieder abgeholt zu werden.)

    • Wenn der Artikel Sie ärgert. Lade ich Sie ein, einfach andere Blogs zu lesen, es gibt sicher genügend, die Ihnen besser zusagen 🙂
      Die Behauptungen, die Sie aufstellen, kommen aus Ihrer Feder. Ich habe lediglich die Situation geschrieben, wie ich sie kenne.
      Über Zuhause-bleib-Mütter kann ich mir kein Urteil erlauben, da ich es nicht selbst erfahren habe. Ich könnte mir aber vorstellen, dass keine noch so tolle, engagierte oder perfekte Mutter fehlenden gesellschaftlichen, familiären Rückhalt oder fehlendes Engagement des Vaters voll und ganz ausgleichen kann – ob sie nun entgeltlich arbeitet oder unentgeltlich als Hausfrau.

  • Liebe Kollegin mit Kind – was dir viele weniger generöse KollegInnen schon immer mal sagen wollten:

    es ist mühsam mit dir.
    Zuerst einmal weiss ich nicht, liebe kinderlose Kollegin, die sich gerade schwanger gemeldet hat, zu welcher Gruppe Mamas du mal gehören wirst, und wie ich die weitere Zusammenarbeit mit dir einschätzen soll. Bis dato fandest du ja auch, dass es mit den ‚muss gehen‘-Mamas mühsam ist. Wirst du das jetzt alles vergessen, da du bald zum Club gehörst und auch nach dem Mantra „Ich bin ein Wunder der Natur, man hat das gefälligst zu respektieren, wenn ich gehen muss dann geh‘ ich – haut’s mich halt raus.“ im Büro sein ? Oder wirst du voller Ehrgeiz in deinen alten Vollzeitjob zurück kehren und unter schlechtem Gewissen dein Menschenmöglichstes tun?

    Ich kann dir sagen, in beiden Fällen steigen wir kinderlose KollegInnen mit dir im Team schlecht aus: In Szenario 1 wissen wir wenigstens, dass die Arbeit an uns hängen bleibt, und können sie effizient erledigen. In Szenario 2 ist es komplizierter, denn da sind wir den Freuden und Tücken deines anderen Vollzeitjobs ausgesetzt: „Ich schick dir das am Abend/koennen wir das dann telefonisch besprechen/…ICH MUSS NUR JETZT WEG“ Klar, können wir, was wäre ich auch für ein Mensch wenn ich jetzt ehrlich antworten würde: „Eigentlich nicht, denn in 5 Stunden, wenn du die Kinder ins Bett gebracht hast, und dich völlig geschlaucht wieder an die Arbeit setzt, habe ich bereits mehrere Überstunden hinter mir und will jetzt am Abend mein bewusst kinderloses Leben geniessen. “ oder „Eigentlich nicht, denn nichts ist mühsamer und unergiebiger als ein Telefonat während dem du nach Hause hetzt, mit Lidltorte und Avocados auf dem einen Arm, Medikamenten für- und verrotzt weinerlicher Anna-Sophie auf dem anderen Arm und mindestens 80% deiner Aufmerksamkeit dem kleinen Finn gehört, was ich weiss denn ich höre es ja alle 15 Sekunden wenn du mich oder dich unterbrichst um ihm nachzurufen „Nicht so nah zur Strasse Finn…ja, nochmal bitte, sorry,….Finn, was hab ich dir gesagt,…’tschuldige red weiter…da gehen wir jetzt nicht rein, wir gehen nach Hause….ja du, wird schon passen, mach mal oder wenn nicht dann reden wir morgen wei-…Finn, kommst du jetzt bitte!?…“.

    Und weisst du was das schlimmste daran ist? Ich darf noch nicht mal etwas sagen, ohne einen massiven Shitstorm befürchten zu müssen. Schon gar nicht in Szenario 2, denn du bist eine Powerfrau, eine Heldin des 21. Jahrhunderts, die vorlebt wie’s geht, wie tough sie ist und beide Rollen kombiniert und wie viel man gleichzeitig schaffen kann.
    Kann man – aber nur auf Kosten anderer:
    zum Beispiel der KollegInnen und Kinder. Keine davon haben sich dich ausgesucht aber wir Ersteren empfinden zusätzlich noch keine naturgegebene, unendliche Liebe für dich und/oder deine Kinder. Ich weiss, dass du wichtig für die Gesellschaft bist, aber genervt bin ich trotzdem, auf einem ganz individuellen Level.

    Ich bin bewusst zu dieser Zeit meines Lebens kinderlos, weil ich vielleicht in Job weiterkommen möchte. KollegInnen wie du sind da in keinem Fall ideal: wenn du mir zuarbeitest oder wir auf Augenhöhe im gleichen Team sind, weiss ich, dass unsere Projekte im Zweifel unter dir leiden, damit es deine Kinder nicht müssen. Wenn du in der Karriereleiter über mir stehst, weiss ich, dass dein Job für mich de facto gestorben ist, völlig egal ob du deinen alten Output bringst oder nicht, denn es wäre verpönt eine Mutter die ihr Bestes gibt in eine weniger anspruchsvolle Position zu versetzen.
    Vielleicht habe ich (noch) keine Kinder, weil ich gerne viel reise und viel Zeit mit Sport, Hobbies und Freunden verbringe. Macht mich das als Individuum weniger wert? Warum ziehen die Dinge, für die ich brenne, und die mir am Wichtigsten sind immer den Kürzeren wenn auf der anderen Seite das Totschlag-argument Kinder in die Waagschale gelegt wird? Das betrifft vor allem Urlaubsplanung, Einspringen und Überstunden. „Kannst du das vielleicht noch erledigen? Der Kleine ist krank und die Oma ist mir ausgefallen.“ „Eigentlich habe ich keine Zeit.“ „Was machst du denn?“ „Ich habe seit Wochen eine Reservierung im […] mit Freunden.“ „Asooooo, na dann…“ [soll heissen, na dann hast du eh Zeit, denn immerhin gehts hier nur um Spass, und nicht um das Wunder Mutterschaft.]

    Das wäre alles kein Thema, hätten wir alle Kinder. Die Arbeitgeber müssten sich dann eben umstellen. Aber solange das nicht der Fall ist, die Arbeitgeber das nicht tun und jedeR selbst entscheiden kann, wie er/sie leben möchte, sehe ich nicht ein, dass wir kinderlosen KollegInnen immer die Lücken füllen müssen, die du zwischen den eigentlichen Anforderungen des Jobs und dem, was du tatsächlich im Job leistest, hinterlässt.
    Und nein, liebe Kollegin mit Kind, das Argument, dass du ausserhalb des Bürojobs der Gesellschaft Bärendienste leistest hilft mir nicht, wenn ich schon wieder für dich mitarbeiten darf.
    Und nein, ich bin nicht der Typ, der nicht bereitwillig für KollegInnen übernimmt und einspringt. Doch kannst du dich erinnern? Als du noch keine Kinder hattest, hast auch du das auf Dauer nur für jene KollegInnen gemacht, die im Gegenzug auch mal dir ausgeholfen haben, wenn Not an der Frau war.
    Und jetzt? Sind wir doch ehrlich, liebe Kollegin mit Kind: Du magst bestimmt der Gesellschaft en gros aushelfen, doch deine KollegInnen wissen längst, dass auf dich sonst in Sachen Extras nicht mehr zu zählen ist.
    Wir fragen nicht mal, weil wir ja wissen dass du schon tust was geht und es ausserdem verpönt wäre, neben Gleichberechtigung für Eltern auch Gleichverpflichtung im Büroalltag einzufordern. Und weil wir keine Arschloecher sind, und wissen, dass Anna-Sophie und Finn auch ohne zusätzliche Hürden im Job schon wenig Zeit und Aufmerksamkeit bekommen, und weil wir uns denken „Was können die dafür, dass ihre Mama unbedingt so viel/anspruchsvoll arbeiten will/muss(!)?“
    Aber mühsam ist es trotzdem.

    Hab deswegen kein schlechtes Gewissen, denn die Gesellschaft braucht Leute wie dich. Aber eben auch Leute wie mich. Und mir wäre mehr geholfen, wenn ich mal aussprechen dürfte, dass ich durch dich belastet bin, ohne gleich verbal gesteinigt oder menschlich abgeschrieben zu werden. Erinnerst du dich? Du warst doch auch mal kinderlos.

    LG, eine kinderlose Kollegin

    • Danke dir für deinen Kommentar. Die Situation die du beschreibst kenne ich natürlich auch sehr gut, und auf einem individuellen Level Teile ich deine Frustration und muss auch immer mal wieder Dampf ablassen. Denn nur weil ich keine Kinder habe, heißt das nicht, dass ich kein Anrecht auf ein Leben nach der Arbeit habe.
      Auf nicht-individuellem Level finde ich es dennoch nicht richtig, alle Schuldzuweisungen (darüber wo die Gesellschaft als Ganzes und das auf Individualität getrimmte einsame Großstadtleben versagt, wo der Vater des Kindes seiner Verantwortung nicht nachkommt, etc.) auf du Mutter abzuwetzen.

  • Liebe Christina,
    deinen Artikel bekam ich von meiner inzwischen erwachsenen Tochter mit dem Bemerken zugeschickt: „Der Text könnte fast von mir sein. Danke, dass du mich auch zu so einer selbstständigen Frau gemacht hast. “
    Ich denke, diesen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen!
    Liebe Grüße von einer Mutter, die sich auch sehr oft schuldig gefühlt!

  • Liebe Christina,
    deinen Artikel bekam ich von meiner inzwischen erwachsenen Tochter mit dem Bemerken zugeschickt: „Der Text könnte fast von mir sein. Danke, dass du mich auch zu so einer selbstständigen Frau gemacht hast. “
    Ich denke, diesen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen!
    Liebe Grüße von einer Mutter, die sich auch sehr oft schuldig gefühlt hat!

  • Hallo:-) Ich danke Dir für diesen Artikel, es ist das beste was ich die letzten Tage gelesen habe. Ich bin selbstständig und habe 5 Kinder:-) Das Thema Schuld-ist natürlich immer dabei;-) Mein Mann auch selbstständig:-) Bei uns ist es wirklich oft so.Und ja es gibt meistens gekaufte Sachen für die Kita…aber trotzdem lieben wir unsere Kinder;-) Danke für deinen Artikel:-)

  • Ja, Maedels, reibt euch gegenseitig auf.
    An den Ueberstunden ist sicher die Kollegin mit Kind schuld und nicht der Chef,
    wenn das Kind zu spaet abgeholt wird ist sicher die Mutter schuld und nicht der Vater.
    Wenn der Vater nicht da ist, ist sicher die Frau schuld weil sie ihm das Kind untergeschoben hat,
    alle Welt weiss doch, dass Maenner nicht wissen wie Babys gemacht werden bzw nicht gemacht
    werden.

    Ich geh jetzt meiner Frau beim Putzen zuschauen, macht sie freiwillig, ich find nicht, dass es dreckig ist.
    Spaeter geh ich dann 15min auf den Spielplatz und lass mir als modernem Vater einen Schrein aufstellen.

    LG
    Peter

    ps: und diese Mindestpensionistinnen, ohne eigene oder wenig Pensionsansprueche, liegen mir auch nervtoetend auf der Tasche…

  • Mit Interesse habe ich den Artikel gelesen. Ich ernähre seit vierundzwanzig Jahren erst nur meinen Mann, dann nach und nach drei Kinder. Immer durchgängig Vollzeit, abgesehen von Mutterschutz, weil der Mann einen Beruf hat, mit dem man keine Familie ernähren kann. Klar hat er auch viel Haushalt,Betreuung und Erziehung gemacht, aber nie alles, manches gar nicht, das habe immer ich gemacht. Familie heisst Arbeit, alles andere ist Augenwischerei. Auch wenn der Vater vor zweieinhalb Jahren gegangen ist, finde ich nach wie vor, dass er ein toller Vater ist – und ich eine tolle Mutter. Einfach, weil wir Vater und Mutter sind, die ihre Kinder lieben und in ihnen einen Wert sehen. Unsere Kinder, 9, 15, 19 Jahre, sind gelungen, nicht, weil wir so perfekt waren, sondern weil sie immer wussten, dass sie wichtig sind. Per se und für uns. Auch wenn sie mich tageweise fast nicht sehen und ihren Vater ebenso.
    Ich muss meinen Beruf sehr ernst nehmen, zeitlich wie inhaltlich, weil es eben auf mich ankommt. Das sehen unsere Kinder und auch wenn sie manchmal meckern, weil sie mich weniger als gewünscht sehen, verstehen Sie. Und sie verstehen auch, wenn ich dann auch immer wieder mal weg gehe, weil ich Freunde treffen, ins Kino oder Sport machen will, damit es mir gut geht. Schuldgefühle habe ich nicht. Das würde mich zu sehr anstrengend und noch mehr Zuwendung, Zeit und Energie von meinen Kindern weg nehmen!
    Ich selbst bin jüngstes von fünf Kindern relativ alter Eltern. Die Zeit, als alle im Hause lebten, war die beste. Viel Zeit für jeden einzelnen von uns hatten unsere Eltern bei so vielen nicht. Hat mir aber auch nicht gefehlt. Sie boten uns den Rahmen, das Geld, das Essen und unsere Freiräume. Das fühlte sich gut an und gab uns allen eine sehr stabile Grundlage. Wenn bei uns einer eine 6 aus der Schule nach Hause brachte, hatte sie oder er selbst Schuld. War nicht besonders angenehm, aber die Botschaft war klar: wir hatten dafür zu sorgen, dass sich das ändert. Wenn ich mir vorstelle, meine Mutter oder mein Vater hätte deswegen Schuldgefühle gehabt, wird mir schummrig. Welche Last! Ich fand es dafür belastend, dass meine intellektuelle, naturwissenschaftlich ausgebildete und interessierte Mutter nichts anderes als uns Kinder hatte. Weil es sich so gehörte. Ich wäre so stolz auf meine Mutter gewesen und es hätte mich entlastet, wenn sie einen Beruf außerhalb der Familie gehabt hätte. Genau so, wie meine Kinder auf mich stolz sind. Gut war, dass meine Mutter auf sich achtete, sie sorgte für Auszeiten für sich, weil sie dann, so ihre Worte, netter zu ihren Kindern ist.
    Meiner jetzige Familie ist keine heile Welt und immer alle glücklich, Aber vielleicht muss jede und jeder darauf gucken, was sie oder er auf die Reihe bekommt und darauf stolz sein. Nicht auf die Defizite gucken. Und dann via Schuldgefühlen auch noch um sich selbst zu kreisen. Perfektionismus hat noch niemanden weiter gebracht, erst recht nicht bei der Erziehung von Kindern.

  • Unabhängig von dem Inhalt des Artikels: Das Foto darüber ist unfassbar: eine Familie, die auf Gleisen spaziert??? Egal, ob diese in Betrieb sind, oder nicht, das ist absolut unverantwortlich. Immer wieder passieren die schlimmsten Unfälle, weil Menschen Fotos auf Bahnanlagen machen.

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