Der Tag, der alles veränderte

Es ist eine Sache, einen Plan hunderte Mal im Kopf durchzuspielen und ihn letztendlich auch in die Tat umzusetzen. Den Plan, mich selbstständig zu machen, schlummerte tatsächlich über ein Jahr in meinem Kopf. Über ein Jahr, in dem ich mir immer wieder Sorgen machte, ob das tatsächlich das Richtige für mich ist, über ein Jahr, in dem ich von Unsicherheit geplagt wurde und mich in meinen Gedanken immer wieder im Kreis drehte.

Doch eigentlich hatte ich mich bereits entschieden.

Tipp #1 Setze dir eine Deadline!

Schließlich war es eine selbst gesetzte Deadline, die mich zu einem Gespräch „gezwungen“ hat, ein Gespräch vor dem ich mich so lange gedrückt habe. Vor einem Gespräch mit meiner Chefin hatte ich lange nicht so viel Muffensausen, wie vor dem mit meinem Teamleiter, der Person, die mich während meiner ganzen Zeit in der PR-Agentur begleitet und mich immer unterstützt hatte.

Hibbelig wackelte ich auf meinem Stuhl hin und her, um den passenden Moment abzuwarten…der natürlich nicht kam. Schließlich nahm ich allen Mut zusammen, schloss die Tür zu unserem gemeinsamen Büro und rückte mit der Sprache raus.

Setz dir eine Deadline und halte dich dran! Klick um zu Tweeten

Tipp #2 Sprich es aus!

Natürlich war er zunächst mal total überrascht und verdutzt. Und natürlich machte er mich noch einmal auf dieselben Dinge aufmerksam, die ich das ganze Jahr über im Kopf hin und her gewälzt hatte. Doch erstaunlicherweise waren mit dem Moment alle Zweifel und Unsicherheiten wie weggeblasen. Ich war total ruhig.

Natürlich wusste ich, dass es nicht leicht werden würde und dass mir ein ganzes Stück Arbeit bevorstand, aber mit der Aussprache hatte sich meine Entscheidung verfestigt wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

Als ich an diesem Tag die Bürotür ins Schloss fallen ließ, habe ich mich so leicht gefühlt wie noch nie zuvor. So lange hatte ich all die Gedanken mit mir herumgetragen. Von jetzt an gab es kein Zurück mehr, sondern nur ein Nachvorne. Und ich freute mich drauf – mehr als alles andere.

Nur was du aussprichst wird auch wirklich war. Klick um zu Tweeten

Tipp #3 Erinnere dich zurück

Auch heute denke ich noch gerne an diesen einen Moment zurück, den Beginn eines ganz neuen Kapitels – in meinem Leben und in meiner Karriere. Gerade wenn es mal wieder nicht so läuft, wie ich es mir wünschen würde, oder sich ein Kunde mal wieder für eine billigere Alternative entschieden hat.

Genau in solche Momenten denke ich an das Gefühl, dass ich hatte, als ich damals die Tür ins Schloss fallen ließ und einfach frei war.

Erinnere dich zurück, wenn es mal nicht so gut läuft! Klick um zu Tweeten

Wann hast du entschieden in die Selbstständigkeit zu gehen oder hattest du eine ähnliche Schlüsselszene in deinem Berufsleben, an die du dich noch genau erinnerst? Dann ab in die Kommentare damit!

4 Kommentare zu
“Der Tag, der alles veränderte”
  • Mir wurde die Entscheidung damals quasi abgenommen. Meine Stelle wurde leider als „nicht mehr notwendig“ eingestuft und somit hatte ich dann recht bald keine Stelle mehr. Ein neuer Job musste her und ich stand vor der Qual der Wahl: Selbstständig oder weiter Festangestellt? Ich haderte lange mit mir und habe mich schließlich für einen Mittelweg entschieden: Beides in Teilzeit. Das war bereits ein großer Schritt und erst mal musste ich finanzielle Abstriche machen aber schon bald ging ich voll und ganz auf in dem was ich tat! Ich gewann neue Kunden dazu und hatte endlich Zeit an meinen eigenen Projekten zu arbeiten! Ich habe den Schritt nie bereut und ich bin mir sicher, dass ich auch noch den Schritt in die komplette Selbstständigkeit machen werde! Ich brauchte diese Zwischenstation um ein Gefühl von Sicherheit zu haben und mich selber auszutesten, ob ich es schaffe selbstständig zu arbeiten!

    Tolle neue Seite übrigens! Habe ich gleich mal in meinem Feedly abgespeichert!!!

    Viele Grüße,
    Jana

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